Vor kurzem bin ich auf eine interessante englischsprachige Seite zur Meditation gestossen: http://whatmeditationreallyis.com/index.php/lang-en/home. Von Anleitungen über aktuelle Berichte gibt es eine Vielzahl von hintergründigen Informationen zur Meditation. Das Blog ist wirklich sehr zu empfehlen.
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Wann meditiert man am Besten am Tag?
Das ist eine Frage, die viele Meditationsinteressierte stellen und die auch mich immer noch beschäftigt. Für den absoluten Anfänger gilt meines Erachtens: einfach anfangen, egal wann. Denn wenn man sich auch noch länger überlegt, wann die Meditation noch in den meist voll gepackten Tagesablauf passen könnte, passiert meistens nicht viel und man schiebt die vielleicht bereits als sinnvolll erkannte Meditation vor sich her. Am Anfang reichen ja auch wenige Minuten, um sich zumindest einmal mit dem Sitzen und der Situation an sich anzufreunden. Später macht es sicherlich Sinn einen festen Zeitpunkt am Tag für die Meditation festzulegen. Dabei bietet sich möglicherweise die Phase unmittelbar nach dem Aufstehen an, oder der Abend. Ich selbst habe es mittlerweile geschafft, meine tägliche Meditationseinheit von im Moment etwa 20 Minuten auf den Abend nach meinem Sportprogramm zu legen. Dies ist – wenn man sich nicht total auspowert oder noch völlig aufgedreht ist vom Sport – meines Erachtens eine ganz gute Kombination, weil man sich für den Sport ohnehin schnon einmal Zeit genommen hat und wenn man dann noch die 20 Minuten für die Meditation drahängt, ist es ein komplettes “Fitness- und Wellness Paket”. Ich kann es nur empfehlen: schaufeln Sie sich diese eine Stunde pro Tag frei um Ihren Körper und Geist zu kräftigen.
Tägliche Meditation über 15 Minuten
Seit ein paar Tagen bin ich dabei und habe eine neue Tradition gebildet. Nach einem abendlichen Sportprogramm habe ich mir jetzt einen neuen Slot reserviert für meine Meditation. Derzeit bin ich bei etwa 15 Minuten Meditationspraxis angelangt. Ich merke deutlich, daß der Gedankenstrom nach etwa 2/3 der Zeit deutlich ruhiger wird. Dies ist auch der Zeitpunkt, wo ich meinen Körper erheblich weniger spüre. Gestern hatte ich das Phänomen, daß ich meine aufeinanderliegenden Hände überhaupt nicht mehr spüren konnte. Ein interessantes Gefühl. Insgesamt merke ich, daß es mir sehr gut, auf diese Art und Weise zur Ruhe zu kommen. Ich hoffe diese Tradition trozt der vielen Ablenkungen aufrecht erhalten zu können.
Meditation
Schon seit langer Zeit versuche ich eine Meditationspraxis in meinen Alltag aufzunehmen. Ich habe mittlerweile etliche Bücher über die Mediation und Meditationstechniken gelesen, bin daher sozusagen ein theoretischer Experte geworden. Das Einzige was mir fehlt, ist Praxis – und das ist wohl das alles Entscheidende. Für eine tägliche Meditation spricht bei mir vieles: ich bin in meinem Beruf und auch im Alltag einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt, tausende To-Dos und immer das Gefühl, nie etwas wirklich fertig zu stellen. Weiterlesen
Yoga auf der AIDA Bella
Yoga während des Alltags zu integrieren ist nicht so leicht. Im Moment schaffe ich es lediglich einmal in der Woche in eine Yoga-Klasse zu gehen. Die morgendliche Yoga-Praxis ist irgendwie dem winterlichen Wetter und der morgendlichen Müdigkeit zum Opfer gefallen. Da ich weiß, wie gut Yoga mir tut, will ich aber meine morgendliche Praxis wiedererwecken. Wovon ich eigentlich erzählen wollte, war von meiner Yoga-Erfahrung auf der AIDA-Bella. Wir haben nämlich vor zwei Wochen eine Kreuzfahrt zu den Kanaren unternommen, beginnend von Palma de Mallorca, über Cadiz, Madeira, La Palma, Gran Canaria und Tanger und nach Palma de Mallorca zurück. Insgesamt wirklich ein tolles Erlebnis. Neben den Ausflügen habe ich es vor allem genossen, einfach auf den Ozean zu schauen und mich dadurch in einen meditativen Zustand zu versetzen. Am 2. Seetag von Cadiz nach Madeira haben wir uns dann zu einer Yoga-Klasse entschlossen, da dort ein “Yogi aus Indien” unterrichten wolle. Leider war dies auch der Tag des größten Seegangs. Die atlantische Dünung kam von der Seite und bewegte das Schiff über drei Meter hohe Wellen. Man mußte sich schon immer wieder am Schiff festhalten, insbesondere im Treppenhaus. Natürlich schwankte auch der Yogaraum und einige Asanas bekamen einen deutlich höheren Schwierigkeitsgrad, um das Gleichgewicht zu halten. Der Workshop “Yoga für Jedermann” dauerte 60 Minuten und war mit EUR 35,00 pro Person nicht gerade preiswert. Leider war auch der Workshop nicht so lohnend, wie gedacht. Für Anfänger war er jedenfalls nicht geeignet. Für den Yoga-Kenner gab es einige nette fortgeschrittene Asanas aus dem Hatha-Yoga. Allerdings empfand ich die häufig eingebauten Rückbeugen für einen nichtaufgewärmten Körper und aufgrund des Seegangs für eher nicht passend. Gleiches galt für die eingestreuten Pranayama Übungen, die meines Erachtens Anfängern, zu denen die meisten im Raum zählten, nicht ohne Grundlagen vermittelt werden sollten. Der Lehrer hatte offenbar auch nicht so rechten Spaß mit der Gruppe. Offenbar hatte er “Profis” erwartet. Der weitere Workshop “Yoga und Meditation” fand dann auch gar nicht erst statt, weil der Lehrer darauf hingewiesen hatte, daß der Meditationskurs nichts für Anfänger sei. Daraufhin gab es zu wenig Anmeldungen. Fazit: für den Anfänger war dieses Format ungeeignet und auch für den Fortgeschrittenen war es irgendwie zu chaotisch zusammengewürfelt. Sollte jemand von Euch daher auf der AIDA Urlaub und Yoga machen wollen, sollte man sich genau nach dem Kursinhalt erkundigen und gegebenenfalls vorher mit dem Lehrer sprechen. Ansonsten war diese Kreuzfahrt eine tolle Reise und hat mich sehr erholt.