Habe in der letzten Woche ein Hörbuch von Daniel Goleman gehört: es heißt Destructive Emotions. Die Buchfassung gibt es auf deutsch und englisch. Ich war per Zufall auf dieses Buch gestoßen und fand es richtig gut. Wenn man sich schon einmal ein wenig (oder auch mehr) mit Buddhismus und den westlich interpretierten Techniken der Achtsamkeit beschäftigt hat, weiß man schon ungefähr, wie der Umgang mit negativen und destruktiven Emotionen funktioniert. In diesem Buch wird die Technik nochmals im Einzelnen beschrieben und westliche und buddhistische Ansätze miteinander verglichen. Das Buch ist sehr empfehlenswert. Links zu diesem Hörbuch und Buch habe ich meinen SHOP auf dieser Seite eingestellt. Weiterlesen
Positive Gewohnheiten bilden
Es ist manchmal nicht leicht, wenn man aus verschiedenen Gründen von guten Traditionen (z.B. dem morgendlichen Yoga) abgekommen ist, wieder zurückzukehren. Aber ich habe es geschafft und mein morgendliches Kurzprogramm wieder etabliert. Es geht los mit einer Runde Pranayma – Ujjayi Atmung, insgesamt 12 tiefe Atemzüge, die mich schon etwas aus der morgendlichen Schwere und Müdigkeit herausziehen. Dann folgt ein Sonnengruß A, ein Sonnengruß B, ein Asana aus dem Bereich der Dreiecke, ein Asana aus den Vorbeugen, dann eine Rückbeuge, eine Vorbeuge im Sitzen, dann dreimal den halben Bogen, eine Hüftlockerungsübung anstelle des Lotus und dann Savasana. Im Anschluß folgen ein paar Atemzüge in Meditation. Das ganze dauert etwa 15 Minuten und ist ein aufbauendes und stärkendes Ritual für den Tag. Ich bin damit back on track!
Steine im Weg
In der letzten Zeit gab es hier keine neuen Eintragungen zu meinem Weg zum Yogi. In der Tat ist mein Yoga Weg etwas steinig geworden. Diverse Umstände haben sich meiner täglichen Praxis in den letzten Wochen in den Weg gestellt. Mal war es zuviel Stress im Beruf mit zu vielen Stunden im Büro, mal eine Erkrankung und mal einfach Lustlosigkeit. Eines ist allerdings sicher: mir fehlt etwas ganz massiv: Yoga, wie ich es vor einigen Wochen und Monaten noch intensiver gelebt habe. ich werde wieder einsteigen, da Yoga gerade dabei hilft, dass die alltäglichen Steine im Weg weniger belastend sind. Dabei sind es nicht nur die täglichen Asanas, sondern natürlich auch die Meditation und Pranayama, die eine große Hilfe gegen den Stress und das übliche Gedankenkarussell sind. Auf geht’s mit neuem Fokus.
Yoga und Panikattacken
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Panik und Panikattacken sind Zeichen ernstzunehmender psychischer Störungen, die psychotherapeutisch begleitet werden sollten. Aber jedenfalls begleitend kann Yoga ebenfalls helfen. Nicht nur die Asanas, die Meditation in Bewegung und eine allgemeine Kräftigung des Körpers ermöglichen, sondern auch die Yoga-Philosophie und die Meditation helfen dabei, Paniksituationen zu relativieren oder zu vermeiden. Ein interessanter kurze Artikel findet sich im neuen Yoga Journal, die englische Ausgabe, März 2010, auf seite 22. Eine früher von Panikattacken Betroffene mußte sich einer MRI Untersuchung unterziehen. Durch Ihre Fähigkeiten in Yoga und Meditatoin gelang es ihr die heraufziehende Angst weggleiten zu lassen, indem sie ihrem Atem und den umgebenden Geräusche folgte. Entscheidend ist die Aufrechterhaltung des geistigen Fokus. Etwas das man durch Yoga lernen kann. |
Ashtanga in Düsseldorf
Yoga gegen Angst
Yoga gegen Angst Das neue deutsche Yoga-Journal Maerz/April 2010 ist da und ich lese gerade einen Artikel uber Yoga und Angst. Ein langer und sehr facettenreicher Artikel von Sally Kempton, Kolumnistin der amerikanischen Yoga Journal. Ängste kennt jeder von uns und die meisten versuchen sie zu verdrängen oder angsterzeugende Situationen zu vermeiden. Der Angst in der Meditation mit Achtsamkeit und wachsender Distanz zu begegnen ist eines der Grundthemen des Artikels, der auf alle Formen von Ängsten, von alltäglichen Ängsten um Job, Gesundheit und Beziehung sowie auch auf stärkere Ängste und Panik Bezug nimmt. Sehr lesenswert!
Mediterana – Sauna und Meditation
Letzte Woche war ich im Mediterana, der Saunalandschaft in Bergisch-Gladbach. Ich kannte das Mediterana schon länger, war aber noch nicht dort, nachdem sie ein großes neues Areal, im indisch-arabischen Stil eröffnet hatten. Es ist wirklich wunderschön geworden. Eine der neuen Saunen trägt den Namen “Meditationshaus”. Die Sauna ist so angelegt, daß man nach draußen schauen kann. Dadurch daß die Liegen nach außen gedreht sind, wird man weniger durch andere Saunabesucher abgelenkt und kann sich dadurch wunderbar entspannen. In der Mitte der Sauna sitzt ein übergroßer Buddha. Ein besonderes Highlight ist der Aufguß “Buddhakonzert”. Mehrmals täglich gibt es dann ein besonderes Klangkonzert. Gleichzeitig gibt es beruhigende und anregende Düfte. Wirklich beeindruckend und unheimlich entspannend. Dann gibt es auch noch eine Sauna mit Aufgüssen nach den ayurvedischen Doshas Vata, Pitta und Kapha im “Rajasthanihaus”, was ich diesmal noch nicht ausprobieren konnte. Aber bestimmt das nächste Mal.
Zurück in der Eiszeit
Nach dem Urlaub im Süden wurde man mit der eiskalten Realität konfrontiert. Minusgrade und Schnee en masse in Deutschland. Kein schönes Bild, wo man sich an den Frühling schon gewohnt hatte. Andererseits sollte man nicht ständig meckern, sondern das akzeptieren, was ist. Obwohl ich mir nichts lieber als wärmere Temperaturen wünsche, versuche ich der weißen Winterlandschaft etwas Schönes abzugewinnen. Wie mir das gelingt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wenn der Alltag nach Karneval wieder völlig über mich hereinbricht.
Yoga im Kopf
Ich genieße den Urlaub an der Algarve. Ein bischen fehlen mir meine Ashtanga Yoga-Klassen. Das längere Schlafen und die anderen Abläufe im Urlaub machen auch die regelmäßige Praxis am Morgen schwierig. Es ist schwer sich neben den anderen Aktivitäten aufzuraffen. Die Yogaübungen in den Kursen im Club mache ich gern, aber es fehlt ein bischen an der Regelmäßigkeit. Das ist aber auch mal gut so. Wenn der Alltag zurückkehrt, kommt auch meine regelmäßige Yoga-Praxis wieder zurück. Bis dahin bleibt es dabei, Yoga im Kopf durch möglichst viel Achtsamkeit zu praktizieren. Und das gelingt mir recht gut. Bis bald…
Yoga gegen Abgeschlagenheit und Winterdepression
Ich bin alles andere als ein depressiver Mensch, aber bei diesem kalten und grauen Winterwetter fällt es einem am Morgen wirklich schwer aufzustehen und zur Arbeit zu fahren. Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit sind typische Folgen des Winters und natürlich auch des Lichtmangels. Bewegung ist bekanntermaßen ein gutes Mittel gegen diese Themen. Aber draußen wartet auf uns die Kälte und die Nässe. Diejenigen, die hart genug sind, gehen auch bei diesem Wetter joggen. Das ist nicht wirklich etwas für mich. Ich bin froh Yoga machen zu können und das geht bei jedem Wetter. Einfach die Matte nach dem Aufstehen ausrollen. Ein paar Yogaübungen genügen und man merkt daß man den Schwung für den (Winter-)Tag bekommt. Dennoch: ich freue mich auch wieder auf den Frühling…