29.11.2009 - How Yoga works - mein bestes Yogabuch

Meine tägliche Praxis funktioniert mittlerweile gut. Ich bin dabei Routine aufzubauen und es geht mir hervorragend dabei. Ich würde aber gerne heute über etwas anderes schreiben. Nämlich über das nach meiner Auffassung beste Yoga-Buch. Es heißt "How Yoga Works" und es ist eine wunderbare Mischung aus Roman und aus der Vermittlung der Weisheiten des Yoga-Sutra, der ultimativen Quelle über das Yoga, in allen seinen Facetten. Das Buch beginnt mit der Geschichte eines jungen Mädchen um 1100 A.D., das - zusammen mit seinem Hund - durch Indien reist. Sie führt das Buch der Yoga-Sutren mit sich und wird dann an einer Grenzstation angehalten. Dort nimmt die Geschichte ihren Lauf. Die beiden Autoren Geshe Michael Roach und Christie McNally entwickeln einen schönen Plot mit vielen Erkenntnissen über Yoga und wie man sich und andere körperlich und seelisch heilt. Ich werde auf einige Passagen und Erkenntnisse des Buches sicher das eine oder andere Mal in meinem Blog zurückkommen. Heute wollte ich das Buch zunächst einmal nur vorstellen und wärmstens empfehlen. Es ist - soviel ich weiß -bisher nur in englischer Sprache verfügbar.

23.11.2009 - Jetzt tägliche YogaPraxis

Ein typischer Novembermorgen, draußen regnet es in Strömen, es ist grau und kalt. Was will man am liebsten: einfach im Bett bleiben. Ich habe mich kurz nach dem Klingeln des Weckers dagegen entschieden: schließlich hatte ich mir vorgenommen, jetzt jeden Morgen Yoga zu machen. Ich habe es also getan und fühlte mich danach noch nicht völlig wach, aber immerhin wacher als sonst. Jetzt heißt es jeden Tag die 20 Minuten auch dann zu machen, wenn man keine Lust hat... damit es zur Routine wird...

22.11.2009 - Tägliche Yoga Praxis

Meine bisherige Yoga-Praxis fand fast ausschließlich im Yoga-Studio statt. Bisher habe ich es nur sehr selten geschafft, auch mal zu Hause Yoga zu machen. Ich war 2-4 manchmal auch 5 mal in der Woche im Yoga-Studio. Es gab aber auch Wochen, wo ich gar nicht da war. Die tägliche Praxis ist jedoch eines der wichtigsten Regeln, die man bei Yoga einhalten sollte. Ein Ruhetag ist okay, aber eigentlich sollte man schon (fast) jeden Tag Yoga machen. Jeden Tag ins Yoga-Studio zu gehen, schafft man neben seinem Beruf allerdings kaum. Daher sollte man es wenigstens probieren, jeden Tag etwas Yoga zu machen. Klar kann man (zumindest Berufstätige) nicht die komplette erste Ashtanga-Yoga-Serie oder andere 1-2 stündige Sequenzen machen. Aber man kann sich durchaus sein eigenes Programm zusammenstellen. Ich war daher gestern in meinem Yoga-Studio und habe einen Home-Practice Workshop gemacht. Dort wurden kürzere Übungsabfolgen entwickelt. Jetzt werde ich versuchen, eine 15-20 minütige Fassung des Ashtanga Yoga jeden Morgen nach dem Aufstehen zu machen. Drückt mir die Daumen, daß ich dieses "Ritual" am Morgen durchhalte. Es sollte mir gut tun...

17.11.2009 - die neue Ausgabe des Yoga Journal

Habe am Wochenende die neue deutsche Ausgabe des Yoga-Journal gelesen und mir gedacht, daß ich in diesem Blog mal die Sachen erwähne, die mich besonders interessiert haben. Neben konkreten Yoga-Übungen gibt es in dieser Zeitung wie immer Artikel rund um Yoga, zum Yoga-Weg, der Philosophie, Ernährung und Berichte über Veranstaltungen.

Schön fand ich diesmal vor allem das Interview mit der Band "Element of Crime", in dem versucht wird, Parallelen der Musik zu Yoga zu ziehen. Der Künstler wehrt sich allerdings häufig gegen zu große Ähnlichkeiten zum Yoga... Auch die einzelnen Stimmen zum Titelthema Forever Young sind interessant, insbesondere die Statements von Patricia Waldern. Aus der Einsicht, daß sich jederzeit alles ändern kann, zieht sie den Schluß, genau jetzt im jetzigen Moment glücklich zu sein. Dabei hilft Yoga, auch in schweren Zeiten. Das kann ich aus meiner Praxis bestätigen. Yogaübungen sorgen dafür, daß die Wellen des Alltages und des Lebens einen nicht völlig mitreißen. Man schafft sich durch Yoga einen Ruhe und Entspannungspol. Gumrmukh Kaur Kahalsa aus Los Angeles betont die Bedeutsamkeit der Dankbarkeit und Vergebung als wichtige Einstellung neben der eigentlichen Yoga-Praxis. Letztlich führen diese Einstellungen zur Ruhe im Geist, die viele durch Meditation und Yoga anstreben. Interessant war auch der Kommentar von David Life: er stellt sich den Geist, den Verstand, als innere Versammlung/innere Konferenz mit vielen Teilnehmern vor: bei ihm sind es die "Ich's" aus den verschiedenen Lebensabschnitten. Das häufige Gedankenwirrwarr sieht er als Auseinandersetzung dieser verschiedenen Teile des Ichs. Manchmal sind diese inneren Gespräche hilfreich, manchmal aber auch schädlich. Früher sagte David Life, sei er selbst diese Versammlung gewesen. Durch Yoga habe er gelernt, diese Versammlung nur noch zu beobachten. Damit spricht er ein Mittel an, das in der Psychologie und im Bereich des NLP als Dissoziation bezeichnet wird, d.h. einfach gesagt: Abstand nehmen von seinem eigenen Gedankenstrom. Erwähnenswert als Yoga-Events sind die Yoga-Stunden des bekannten Yoga-Meisters Vijay Vyas im SPA Bereich des Berliner Adlon (auch für Nicht-Hotel-Gäste: www.adlon-day-spa.de) und die Veranstlatungen des Nightflight des Yoga Studios Vishnus Couch, bei der Yoga 100 Minuten lang bei Electro-beats und Ambient-Klängen durchgeführt wird. Mal was anderes. Vielleicht gehe ich da mal hin. Bis zum nächsten Mal.

13.11.2009 - Yogar für Anfänger - wie es begann

Das ist also der erste Eintrag in meinem Yoga-Blog, an einem Freitag, den 13. Bisher war die Zahl 13 eher meine Glückszahl, jedenfalls hat sie mir noch nie Unglück gebracht. Ich komme gerade zurück von einer einstündigen Mittags-Yoga-Klasse und habe mir gedacht, daß heute der richtige Zeitpunkt ist, um dieses Blog zu beginnen.

Etwas über meine bisherige Zeit mit Yoga: Ich habe vor etwa zwei Jahren angefangen. Tatsächlich war es eine Entscheidung, die ich um den Jahreswechsel 2007/2008 getroffen habe und dann fand ich mich direkt in der ersten Januar-Woche in einem Yoga-Studio. Ich hatte nur ganz vage Ahnung, von dem was mich nach und nach in den zwei Jahren erwarten würde. Ich kannte Yoga-Haltungen, oder wie ich später erfuhr: Yoga-Asanas, aus Zeitungen, Zeitschriften und Büchern. Ich hatte auch mal Yoga mit einer DVD gemacht und mich sehr über die Beweglichkeit der Menschen auf dem Video gewundert.... jetzt wurde es aber real. Was ich mir auch schon gedacht (oder besser: befürchtet hatte), war ich der einzige Mann in dieser ersten Yoga-Stunde. Ich erfuhr auch jetzt erst, daß es verschiedenen Yoga-Richtungen gibt und dort wo ich gelandet war, wird Ashtanga Yoga gelehrt, ein dynamisches, fließendes Yoga, wie man mir sagte. De facto merkte ich, daß das eine ziemlich anstrengende Geschichte ist und die erste Stunde mit einigen Sonnengrüßen und Standhaltungen war herausfordernd genug, um danach schon ganz schön k.o. zu sein. Ich war zwar nicht außer Atem, wie beim Joggen, aber die muskuläre Anspannung in den verschiedensten Ecken des Körpers... die merkt man eben. Meine erste Erkenntnis: Yoga ist offenbar nicht nur Ruhe, Entspannung und Ohmmm. Aber ich fühlte mich irgendwie richtig gut nach dieser ersten Yoga-Stunde, also machte ich weiter...