Wann meditiert man am Besten am Tag?

Das ist eine Frage, die viele Meditationsinteressierte stellen und die auch mich immer noch beschäftigt. Für den absoluten Anfänger gilt meines Erachtens: einfach anfangen, egal wann. Denn wenn man sich auch noch länger überlegt, wann die Meditation noch in den meist voll gepackten Tagesablauf passen könnte, passiert meistens nicht viel und man schiebt die vielleicht bereits als sinnvolll erkannte Meditation vor sich her. Am Anfang reichen ja auch wenige Minuten, um sich zumindest einmal mit dem Sitzen und der Situation an sich anzufreunden. Später macht es sicherlich Sinn einen festen Zeitpunkt am Tag für die Meditation festzulegen. Dabei bietet sich möglicherweise die Phase unmittelbar nach dem Aufstehen an, oder der Abend. Ich selbst habe es mittlerweile geschafft, meine tägliche Meditationseinheit von im Moment etwa 20 Minuten auf den Abend nach meinem Sportprogramm zu legen. Dies ist – wenn man sich nicht total auspowert oder noch völlig aufgedreht ist vom Sport – meines Erachtens eine ganz gute Kombination, weil man sich für den Sport ohnehin schnon einmal Zeit genommen hat und wenn man dann noch die 20 Minuten für die Meditation drahängt, ist es ein komplettes “Fitness- und Wellness Paket”. Ich kann es nur empfehlen: schaufeln Sie sich diese eine Stunde pro Tag frei um Ihren Körper und Geist zu kräftigen.

Tägliche Meditation über 15 Minuten

Seit ein paar Tagen bin ich dabei und habe eine neue Tradition gebildet. Nach einem abendlichen Sportprogramm habe ich mir jetzt einen neuen Slot reserviert für meine Meditation. Derzeit bin ich bei etwa 15 Minuten Meditationspraxis angelangt. Ich merke deutlich, daß der Gedankenstrom nach etwa 2/3 der Zeit deutlich ruhiger wird. Dies ist auch der Zeitpunkt, wo ich meinen Körper erheblich weniger spüre. Gestern hatte ich das Phänomen, daß ich meine aufeinanderliegenden Hände überhaupt nicht mehr spüren konnte. Ein interessantes Gefühl. Insgesamt merke ich, daß es mir sehr gut, auf diese Art und Weise zur Ruhe zu kommen. Ich hoffe diese Tradition trozt der vielen Ablenkungen aufrecht erhalten zu können.

Meditation

Schon seit langer Zeit versuche ich eine Meditationspraxis in meinen Alltag aufzunehmen. Ich habe mittlerweile etliche Bücher über die Mediation und Meditationstechniken gelesen, bin daher sozusagen ein theoretischer Experte geworden. Das Einzige was mir fehlt, ist Praxis – und das ist wohl das alles Entscheidende. Für eine tägliche Meditation spricht bei mir vieles: ich bin in meinem Beruf und auch im Alltag einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt, tausende To-Dos und immer das Gefühl, nie etwas wirklich fertig zu stellen. Weiterlesen