“Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.”

| 1. Oktober 2011 | 0 Comments

Ein sehr nettes Zitat aus einem Newsletter, den ich regelmäßig von den Betreibern von www.zenkreis.de erhalte.watch?v=n2STmmza1Oc&feature=fvst Leider muß ich sagen, daß ich – und damit bin ich vermutlich nicht allein – verdammt oft am Gras ziehe ohne daß ich etwas bewirke. Wenn man sich seinen Alltag einmal so anschaut, versucht unser Geist ständig etwas zu verbessern oder zu verändern. Bei vielen Dingen ist dies ja auch sinnvoll. Außerdem wäre Evolution ohne diese menschliche Eigenschaft auch nicht denkbar. Beharrlichkeit und Dranbleiben sind im Grunde gute Eigenschaften, allerdings nur dann, wenn in den meisten Fällen auch etwas Produktives dabei rauskommt. Dreht man aber bestimmte Situationen immer wieder in seinem Kopf und vertieft sich ins Grübeln, ohne zu handeln, so zerrt man regelrecht am erwähnten Gras und dennoch geschieht nichts. Man sollte daher vielleicht öfters mal beobachten, was man so denkt und ob es sich nicht um Denkrituale handelt, bei denen wir uns verkrampfen und festbeißen. Wenn dem so ist, gilt es Methoden zu entwickeln, Abstand zu diesen Gedanken zu gewinnen. Ein probates Mittel hierzu sind Achtsamkeitsübungen. Übt man sich in Achtsamkeit so gelingt es immer häufiger, nicht mehr “am Gras zu ziehen” und unnötige und unproduktive Gedankengebilde in sich zusammenfallen zu lassen.

Tags: , , , , ,

Category: Achtsamkeit

About the Author ()

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *