Meditation

| 28. September 2011 | 2 Comments
Meditieren lernen, bedeutet stressfrei leben lernen

Meditation hilft, den Stress zu reduzieren

Schon seit langer Zeit versuche ich eine Meditationspraxis in meinen Alltag aufzunehmen. Ich habe mittlerweile etliche Bücher über die Mediation und Meditationstechniken gelesen, bin daher sozusagen ein theoretischer Experte geworden. Das Einzige was mir fehlt, ist Praxis – und das ist wohl das alles Entscheidende. Für eine tägliche Meditation spricht bei mir vieles: ich bin in meinem Beruf und auch im Alltag einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt, tausende To-Dos und immer das Gefühl, nie etwas wirklich fertig zu stellen.Gerade hier wäre Meditation gut, nämlich um meine Fähigkeit mich zu konzentrieren und zu fokussieren zu verbessern. Mal ganz abgesehen, von den positiven Auswirkungen auf meinen Geist, der vermutlich nach längerer Praxis auch mal ruhiger wird. Außerdem könnte ich möglicherweise schneller abschalten und würde mich in einen Zustand des “Flow” begeben können. Es gibt also viele Vorteile und ich weiß, daß es vielen so geht. Aber die Umsetzung ist nicht ganz so einfach. Beim Yoga selbst bekomme ich es schon sehr gut hin. Während einer geführten Ashtanga-Yoga-Klasse bin ich fast ausschließlich im Hier und Jetzt. Yoga ist wirklich für mich Meditation in Bewegung geworden. Dieser Flow-Zustand wirkt auch noch in den Stunden nach dem Yoga nach. Aber irgendwann ebbt er ab. Da ich meinen Geist schulen und auch zwischendurch Abstand von meinem eigenen Gedankenkarrussel gewinnen möchte, habe ich bereits vor einigen Wochen mit der Meditation begonnen, zugegeben erst für ein paar Minuten und mit etwas Entspannungsmusik im Hintergrund, aber immerhin. Ich werde hier im Blog jedenfalls weiter über meine Meditationspraxis berichten.

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Category: Meditation

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Comments (2)

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  1. Heiko sagt:

    Hallo Felix,

    nur durch tägliche Meditationspraxis können wir das Potential unseres Geistes wirklich entfachen. Die tägliche Übung ist eine Grundlage. Man wird ja auch nicht Weltmeister im 100-Meter-Lauf, wenn man nur einmal die Woche trainiert. ;-) (Aber zum anfangen ist das schon ok…)

    Mein Tipp:
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es durch einen strukturierter Tagesablauf wesentlich einfacher wird, sich jeden Tag Zeit für die Meditation zu nehmen. Hat man sich einmal an den “Trott” gewöhnt, wird die Meditation so selbstverständlich wie das tägliche Zähne-putzen.

    Viel Spaß beim täglichen Meditieren!
    Heiko

  2. Anne Honings sagt:

    Hi…

    ich hab mal so en bischen durch deinen Blog gestöbert und würde dir zum Thema Meditation gerne von meiner Erfahrung berichten. Mit Meditation bin ich noch nicht so sehr vertraut, dafür aber mit der progr. Muskelentspannung. Da gehts auch darum, regelmäßig zu üben, um die positiven Effekte merken zu können. Eine Zeitlang habe ich das krankheitsbedingt fast täglich geübt und habe festgestellt, dass es tatsächlich lohnt, sich zu disziplinieren. Ich bin jetzt so weit, dass ich quasi schon Entspannung empfinde, sobald ich in der Grundposition liege:-)…und der Rest geht wie von selbst, ist mir also quasi in Fleisch und Blut übergegangen und ich kann die Entspannung inzwischen so einsetzen, dass ich sie dann anwende, wenn ich sie gerade brauche.

    Um auf “dein” Thema zurückzukommen- ich denke wirklich, gerade am Anfang geht es darum, nicht allzu viel zu planen, nachzudenken, zu lesen etc., sondern “einfach” zu machen. Sich vielleicht die Zeitpunkte starr festlegen und sich ohne großes wenn und aber daran zu halten. Nach einer Zeit wirst du ganz sicher merken, dass du die Meditation quasi brauchst und dich schon richtig darauf freust:-)

    In sofern kann ich mich meinem “Vorkommentator” nur anschließen….

    Viel Spaß beim machen und eine schöne Zeit,
    Anne

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