Yoga Blog - YOGAYOG - Willkommen!

Yoga - Yogi - Blog Das Blog über den Yogi im Alltag

Willkommen im YOGAYOGI Blog. Seit November 2009 bin ich mit diesem Blog online. Vielleicht ein paar Worte zur Einführung. Mein Name ist Felix und ich bin seit zwei Jahren auf dem Weg zum Yogi.

Im Blog wird es um die täglichen Erfahrungen um Yoga gehen, sowohl bezüglich der Yoga-Praxis als auch der Yoga-Philosophie. Ich würde Euch gerne teilhaben lassen an meinem Weg des Yoga. Vieles hat sich in meinem Leben schon sehr vielversprechend entwickelt und ich denke, daß Yoga mir noch vieles geben wird. Ich gebe Euch in meinem Blog viele Einblicke in mein Leben, um zu zeigen, was Yoga Euch geben könnte. Ich freue mich auf diese spannende Zeit und würde mich über Euer Feedback freuen. Außerdem möchte ich Euch auf den YOGAYOGI Blog-Shop aufmerksam machen, den ich zusammen mit Amazon betreibe. Dort findet ihr diverse Yoga Produkte und natürlich auch ausgesuchte Literatur zum Vertiefen. Viel Spaß dabei.

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Yoga Blog - aktuelle Blogs

Donnerstag, 1. Juli 2010 - 17:20 Uhr
Back on track - positive Gewohnheiten bilden

Es ist manchmal nicht leicht, wenn man aus verschiedenen Gründen von guten Traditionen (z.B. dem morgendlichen Yoga) abgekommen ist, wieder zurückzukehren. Aber ich habe es geschafft und mein morgendliches Kurzprogramm wieder etabliert. Es geht los mit einer Runde Pranayma - Ujjayi Atmung, insgesamt 12 tiefe Atemzüge, die mich schon etwas aus der morgendlichen Schwere und Müdigkeit herausziehen. Dann folgt ein Sonnengruß A, ein Sonnengruß B, ein Asana aus dem Bereich der Dreiecke, ein Asana aus den Vorbeugen, dann eine Rückbeuge, eine Vorbeuge im Sitzen, dann dreimal den halben Bogen, eine Hüftlockerungsübung anstelle des Lotus und dann Savasana. Im Anschluß folgen ein paar Atemzüge in Meditation. Das ganze dauert etwa 15 Minuten und ist ein aufbauendes und stärkendes Ritual für den Tag. Ich bin damit back on track

Donnerstag, 3. Juni 2010 - 18:18 Uhr
Steine im Weg

In der letzten Zeit gab es hier keine neuen Eintragungen zu meinem Weg zum Yogi. In der Tat ist mein Yoga Weg etwas steinig geworden. Diverse Umstände haben sich meiner täglichen Praxis in den letzten Wochen in den Weg gestellt. Mal war es zuviel Stress im Beruf mit zu vielen Stunden im Büro, mal eine Erkrankung und mal einfach Lustlosigkeit. Eines ist allerdings sicher: mir fehlt etwas ganz massiv: Yoga, wie ich es vor einigen Wochen und Monaten noch intensiver gelebt habe. ich werde wieder einsteigen, da Yoga gerade dabei hilft, dass die alltäglichen Steine im Weg weniger belastend sind. Dabei sind es nicht nur die täglichen Asanas, sondern natürlich auch die Meditation und Pranayama, die eine große Hilfe gegen den Stress und das übliche Gedankenkarussell sind. Auf geht's mit neuem Fokus.

Sonntag, 28. März 2010 - 21:09 Uhr
Anna Rossow im Kölner Gingerup

Wieder mal eine Yogaklasse mit Anna Rossow im Kölner Gingerup genossen. Ihre ruhige Art und ihr Fokus auf Details, auf die man bei den Asanas achten kann, machen den Besuch zu einer Bereicherung. Sollte sie mal in Eurer Nähe Klassen übernehmen, solltet Ihr jedenfalls unbedingt hingehen.

Donnerstag, 18. März 2010 - 22:28 Uhr
Yoga und Panikattacken

Panik und Panikattacken sind Zeichen ernstzunehmender psychischer Störungen, die psychotherapeutisch begleitet werden sollten. Aber jedenfalls begleitend kann Yoga ebenfalls helfen. Nicht nur die Asanas, die Meditation in Bewegung und eine allgemeine Kräftigung des Körpers ermöglichen, sondern auch die Yoga-Philosophie und die Meditation helfen dabei, Paniksituationen zu relativieren oder zu vermeiden. Ein interessanter kurze Artikel findet sich im neuen Yoga Journal, die englische Ausgabe, März 2010, auf seite 22. Eine früher von Panikattacken Betroffene mußte sich einer MRI Untersuchung unterziehen. Durch Ihre Fähigkeiten in Yoga und Meditatoin gelang es ihr die heraufziehende Angst weggleiten zu lassen, indem sie ihrem Atem und den umgebenden Geräusche folgte. Entscheidend ist die Aufrechterhaltung des geistigen Fokus. Etwas das man durch Yoga lernen kann.

Mittwoch, 17. März 2010 - 22:36 Uhr
Ashtanga Düsseldorf

Meine Testreise durch die Düsseldorfer Yoga-Studios geht weiter. Gestern Abend habe ich das Yoga-Studio Yoga9 in Düsseldorf besucht. Ein kleines Studio mit einer sehr eigenen Atmosphäre. Unterrichtet wird der Vinyasa Stil. Ehrlicherweise habe ich als Ashtanga-Yogi immer noch meine Schwierigkeiten mit einem neuen Stil. Deswegn bin ich heute bei Ashtanga Düsseldorf gelandet und habe hier wohl mein neues Yoga-Studio zumindest für Düsseldorf gefunden. Keine Frage, das gingerup in Köln bleibt mein Lieblingsstudio, weil das Studio einfach schön ist und die Lehrer meiner Einschätzung wirklich sehr achtsam und mit großer Sorgfalt unterrichten. Zurück zum Ashtanga Düsseldorf: an der Grafenberger Allee gelegen findet man in einem Hinterhof das kleine Studio. Der Ashtanga Stil wird klassich unterrichtet. So fühlt man sich schon einmal "zu Hause". Ich werde sicher wiederkommen.

Sonntag, 14. März 2010 - 12:26 Uhr
Destruktive Emotionen überwinden - Dialog mit dem Dalai Lama / Vishnus Vibes Düsseldorf

Habe in der letzten Woche ein Hörbuch von Daniel Goleman gehört: es heißt Destructive Emotions. Die Buchfassung gibt es auf deutsch und englisch. Ich war per Zufall auf dieses Buch gestoßen und fand es richtig gut. Wenn man sich schon einmal ein wenig (oder auch mehr) mit Buddhismus und den westlich interpretierten Techniken der Achtsamkeit beschäftigt hat, weiß man schon ungefähr, wie der Umgang mit negativen und destruktiven Emotionen funktioniert. In diesem Buch wird die Technik nochmals im Einzelnen beschrieben und westliche und buddhistische Ansätze miteinander verglichen. Das Buch ist sehr empfehlenswert. Links zu diesem Hörbuch und Buch habe ich meinen SHOP auf dieser Seite eingestellt.

Ansonsten habe ich meine Yoga-Praxis wieder einmal neu aufnehmen müssen. Die letzten Wochen waren wegen eines Jobwechsels schon stressig, weil man sich an vieles Neues gewöhnen mußte. Ehrlicherweise muß ich sagen, daß mein Yoga-Praxis dabei etwas unter die Räder geraten ist. Aber wichtig ist, wieder aufzustehen und weiterzumachen. Das habe ich jetzt getan und war in der letzten Woche in Düsseldorf im Vishnus Vibes. Das Studio selbst ist recht klein, ein Dachgeschoßatelier. Die beiden Studioräume befinden sich im Dachgeschoß. Dort herrscht durch die hohen Decken und die Holzbalken eine angenehme meditative Atmosphäre. Ich habe den sogenannten "Intro-Kurs" besucht. Es gab eine recht gute Einführung in die Uyaji Atmung, die Bandhas und wichtige Hinweise zum Schutz des Rückens. Als Stil wird das sogenannte Vinyasa-Yoga gelehrt. Natürlich ist man als Ashtanga Yogi an die erste Serie gewöhnt und muß sich ein wenig auf Abweichungen einlassen. Aber das ist ja auch gut so. Ich werde nächste Woche mal den Basic I Kurs testen und mich langsam wieder herantasten. Außerdem soll in der nächsten Woche wieder meine Morgenpraxis beginnen.

Mittwoch, 3. März 2010 - 19:16 Uhr
Yoga gegen Angst

Das neue deutsche Yoga-Journal Maerz/April 2010 ist da und ich lese gerade einen Artikel uber Yoga und Angst. Ein langer und sehr facettenreicher Artikel von Sally Kempton, Kolumnistin der amerikanischen Yoga Journal. Aengste kennt jeder von uns und die meisten versuchen sie zu verdraengen oder angsterzeugende Situationen zu vermeiden. Der Angst in der Meditation mit Achtsamkeit und wachsender Distanz zu begegnen ist eines der Grundthemen des Artikels, der auf alle Formen von Aengsten, von alltaeglichen Aengsten um Job, Gesundheit und Beziehung sowie auch auf staerkere Aengste und Panik Bezug nimmt. Sehr lesenswert!

Samstag, 27. Februar 2010 - 19:22 Uhr
Mediterana - Sauna und Meditation

Letzte Woche war ich im Mediterana, der Saunalandschaft in Bergisch-Gladbach. Ich kannte das Mediterana schon länger, war aber noch nicht dort, nachdem sie ein großes neues Areal, im indisch-arabischen Stil eröffnet hatten. Es ist wirklich wunderschön geworden. Eine der neuen Saunen trägt den Namen "Meditationshaus". Die Sauna ist so angelegt, daß man nach draußen schauen kann. Dadurch daß die Liegen nach außen gedreht sind, wird man weniger durch andere Saunabesucher abgelenkt und kann sich dadurch wunderbar entspannen. In der Mitte der Sauna sitzt ein übergroßer Buddha. Ein besonderes Highlight ist der Aufguß "Buddhakonzert". Mehrmals täglich gibt es dann ein besonderes Klangkonzert. Gleichzeitig gibt es beruhigende und anregende Düfte. Wirklich beeindruckend und unheimlich entspannend. Dann gibt es auch noch eine Sauna mit Aufgüssen nach den ayurvedischen Doshas Vata, Pitta und Kapha im "Rajasthanihaus", was ich diesmal noch nicht ausprobieren konnte. Aber bestimmt das nächste Mal.

Sonntag, 14. Februar 2010 - 15:39 Uhr
Zurück in der Eiszeit

Nach dem Urlaub im Süden wurde man mit der eiskalten Realität konfrontiert. Minusgrade und Schnee en masse in Deutschland. Kein schönes Bild, wo man sich an den Frühling schon gewohnt hatte. Andererseits sollte man nicht ständig meckern, sondern das akzeptieren, was ist. Obwohl ich mir nichts lieber als wärmere Temperaturen wünsche, versuche ich der weißen Winterlandschaft etwas Schönes abzugewinnen. Wie mir das gelingt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wenn der Alltag nach Karneval wieder völlig über mich hereinbricht.

Dienstag, 9. Februar 2010 - 12:53 Uhr
Yoga im Kopf

Ich genieße den Urlaub an der Algarve. Ein bischen fehlen mir meine Ashtanga Yoga-Klassen. Das längere Schlafen und die anderen Abläufe im Urlaub machen auch die regelmäßige Praxis am Morgen schwierig. Es ist schwer sich neben den anderen Aktivitäten aufzuraffen. Die Yogaübungen in den Kursen im Club mache ich gern, aber es fehlt ein bischen an der Regelmäßigkeit. Das ist aber auch mal gut so. Wenn der Alltag zurückkehrt, kommt auch meine regelmäßige Yoga-Praxis wieder zurück. Bis dahin bleibt es dabei, Yoga im Kopf durch möglichst viel Achtsamkeit zu praktizieren. Und das gelingt mir recht gut. Bis bald...

Montag, 1. Februar 2010 - 19:25 Uhr
Yogi als Pauschaltourist im Robinson Club Quinta da Ria Algarve

Mein erster Pauschalurlaub, obwohl wir sonst immer individuell reisen. Ist einfach so passiert. Aber ist wirklich ganz schön im Robinson-Club an der Algarve. Im Gegensatz zu Deutschland umgibt man sich hier bereits mit 17 Grad und Sonnenschein und es gibt viele Sportangebote und ja: es gibt auch Yogaangebote. Mal schauen, wie das so wird. Ansonsten habe ich schon ganz schön schnell meinen Kopf freibekommen: einfach lange auf den Ozean schauen und den Möven und Vögeln zuhören. So fällt Achtsamkeit natürlich leicht. Bis bald...

Donnerstag, 28. Januar 2010 - 11:35 Uhr
Yoga gegen Abgeschlagenheit und Winterdepression

Ich bin alles andere als ein depressiver Mensch, aber bei diesem kalten und grauen Winterwetter fällt es einem am Morgen wirklich schwer aufzustehen und zur Arbeit zu fahren. Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit sind typische Folgen des Winters und natürlich auch des Lichtmangels. Bewegung ist bekanntermaßen ein gutes Mittel gegen diese Themen. Aber draußen wartet auf uns die Kälte und die Nässe. Diejenigen, die hart genug sind, gehen auch bei diesem Wetter joggen. Das ist nicht wirklich etwas für mich. Ich bin froh Yoga machen zu können und das geht bei jedem Wetter. Einfach die Matte nach dem Aufstehen ausrollen. Ein paar Yogaübungen genügen und man merkt daß man den Schwung für den (Winter-)Tag bekommt. Dennoch: ich freue mich auch wieder auf den Frühling...

Freitag, 22. Januar 2010 - 16:19 Uhr
Anna Rossow im Kölner Yoga-Studio Gingerup

Anna Rossow, eine aus Finnland stammende Yoga-Lehrerin, gibt derzeit Unterricht im Kölner Gingerup. Neben Workshops finden auch normale Yoga-Klassen unter ihrer Leitung statt. Wer sie nicht kennt: Anna Rossow ist eine außergewöhnliche und noch recht junge Lehrerin. Sie beherrscht dennoch die ersten 4 Serien des Ashtanga Yogas, was nur wenigen Menschen auf diesem Planeten gelingt. Anna Rossow achtet sehr auf Details und strahlt gleichzeitig eine unglaubliche Ruhe aus. Unterricht bei ihr eröffnet auch erfahrenen Yoga-Schülern immer neue Perspektiven. Wer sie also einmal bei einer Klasse/Workshop im gingerup oder anderswo treffen kann, sollte das unbedingt tun. Ich hatte in der letzten Woche leider nur einmal die Gelegenheit, werde aber auch künftig die Gelegenheit nutzen, bei ihr eine Klasse zu besuchen. Weitere Informationen gibt es unter www.gingerup.de.

Donnerstag, 14. Januar 2010 - 12:44 Uhr
Yoga und Achtsamkeit II

Ich hatte bereits vor ein paar Tagen über den Zusammenhang von Yoga und Achtsamkeit gebloggt. Tatsächlich sollte man sich mit diesem Thema immer wieder beschäftigen, weil man es häufig aus den Augen verliert. Während der Yoga-Praxis selbst geschieht es meistens völlig von selbst, daß man in die Gegenwart zurückkehrt und nur im Hier und Jetzt lebt. Schwerer fällt es dabei schon, diese Einstellung auch außerhalb der Yoga-Matte zu etablieren. Da hilft nur Üben und Dranbleiben. Sowohl auf der Matte als auch im Leben gilt jedoch Eines: es werden immer wieder Streßphasen auftreten, in denen unser Verstand unsere Gedankenmaschine anwirft und Gedanken in vielen Schleifen produziert. Diese Technik ist evolutionsbedingt und soll uns vor etwaigen Gefahren schützen. Das bedeutet, daß unser Verstand immer wieder die jeweilige Situation durchscannt und etwaige Szenarien hochrechnet. Dabei kommt es vermehrt zur Ausschüttung von Streßhormonen und man verspannt sich, das Immunsystem verschlechtert sich und das Alllgemeinbefinden wird beeinträchtigt. Tatsächlich hilft in vielen Streßsituationen der Neuzeit ( es geht ja hier nicht um den vielzitierten Säbelzahntiger der Steinzeit, vor dem man flüchten muß und die diesbezügliche Flucht durch den Verstand geplant werden muss ) eher ein ruhiger Kopf. Und hier kommt die Achtsamkeit ins Spiel. Versucht doch mal mehr die Gedanken zu beobachten, wie sie kommen und gehen anstatt mit ihnen zu verschmelzen und sich mitreißen zu lassen. Auch sollte man nicht verkrampft Gedanken wegschieben oder unterdrücken. Denn dadurch verwickelt man sich wieder mehr. Je mehr man nämlich einen nicht bewertenden Abstand zu den Gedanken gewinnt, um so ruhiger wird der Strom und die möglicherweise in einer Situation zu treffenden Entscheidungen fallen wieder leichter. Manchmal gibt es aber auch gar nichts zu entscheiden und man gewinnt nur eine größere innere Ruhe. Das ist schon wahnsinnig viel wert.

Freitag, 8. Januar 2010 - 15:27 Uhr
Yoga in der Mittagspause

Ich war gerade wieder einmal in meiner Mittagspause beim Yoga und fühle mich danach wie immer großartig, fokussiert, entspannt und klar. Nicht alle haben diese Möglichkeit, aber ich weiß das im Moment sehr zu schätzen. Den positiven Effekt auf die Konzentration und die Leistungsfähigkeit sehen mittlerweile im übrigen auch mehr und mehr Unternehmen, die Yoga in der Mittagspause anbieten. Eine gute Entwicklung...

Donnerstag, 7. Januar 2010 - 13:42 Uhr
Yoga und Achtsamkeit

Keine Frage: Yoga ist eine Art Meditation. Spätestens wenn man als Anfänger die ersten Schwierigkeiten mit den Asanas überwunden hat, tritt irgendwann ein Flow-Zustand ein. Man kehrt in das Hier und Jetzt ein und das ist dann auch schon ein Zustand der Achtsamkeit, wie er von den meisten Achtsamkeitsexperten (z.B. Jon Kabat-Zinn) gelehrt wird. Auch bei mir ist dieser meditative Zustand der Ruhe während des Yoga-Übens eingekehrt und ich merke, daß, je mehr ich Yoga mache, um so mehr erlebe ich auch achtsame Momente im Alltag, d.h. Momente in denen man von dem ständigen Gedankengeplapper im Kopf in einen ruhigen achtsamen Zustand eintaucht. So ist es auch nicht verwunderlich, daß Yoga ursprünglich dazu diente, den Körper und den Geist auf die eigentliche Praxis, die Meditation vorzubereiten.

Dienstag, 29. Dezember 2009 - 15:38 Uhr
Yoga, Weihnachten, Taschen Verlag: Great Yoga Retreats

Weihnachten und Yoga, paßt das zusammen? Ich denke schon, weil man durch Yoga zum einen ein wenig Abstand vom sogenannten Weihnachtsstreß bekommt, sich etwas bewegt, was bei den Kalorienmengen, die meistens verabreicht werden, auch nicht schaden kann und weil man auch insgesamt mal zur Ruhe kommen kann. Zumindest zwischen den Jahren nach Weihnachtsfeierlichkeiten sollte auf jeden Fall wieder Platz für Yoga sein. Ich habe meine morgendliche Yoga-Praxis mittlerweile richtig etabliert und gehe darüber hinaus noch zwei bis dreimal in Yoga-Klassen, auch heute wieder.

Etwas ganz anderes über das es sich zu schreiben lohnt ist ein neuer Bildband aus dem von mir sehr geliebten TASCHEN-Verlag. Der Titel ist "Great Yoga Retreats" und in für den Taschen-Verlag üblicher Weise finden sich dort beeindruckende Fotos neben kurzen und kompakten Texten. Wie der Titel schon besagt, hat man sich in diesem Band Yoga-Retreats gewidmet, also schönen Plätzen auf dieser Erde, wo man Yoga machen kann. Natürlich geht das auch im Wohnzimmer oder im örtlichen Yoga-Studio, aber manchmal kann die Umgebung noch einiges beitragen. So enthält der Band Yoga Studios in den USA, in Europa, insbesondere in Italien, aber auch aus der Alpenregion und Österreich. Landestypisch sind die jeweiligen Retreats geprägt. Umwerfend nach meinem Geschmack sind die Retreats in Thailand: einfach wunderschöne Fotos. Wer die Orte in der Realität erleben möchte, findet im Anhang übrigens genaue Adressen und Kontaktdaten der Retreats bzw. Resorts. Wirklich eine tolle Buchempfehlung und eine nette Geschenkidee. So... ich weiß nicht ob ich vor Jahresende nochmal schreibe. Wenn nicht, wünsche ich allen Lesern einen guten Übergang in das neue Jahr 2010.

Samstag, 19. Dezember 2009 - 18:02 Uhr
Shakti Mat

Mal etwas ganz anderes. Heute mal nicht über Yoga im klassischen Sinne, sondern über die Shakt Mat. Es handelt sich um einen Baumwollmatte auf der kleine Plastik-Spikes mit diversen Spitzen angebracht sind. Durch eine Anzeige im Yoga Journal bin ich auf diese "Fakir-Matte" aufmerksam geworden. Auf der Website standen interessante Informationen über die Matte, insbesondere, daß man durch die Nutzung in tiefe Entspannungszustände kommen würde. Ich wollte den Herstellern eine Chance geben und habe mir eine Matte bestellt. Es gibt dort Shakti light für Anfänger und Menschen mit empfindlicher Haut, Shakti Advanced mit weniger Spikes und die normale Shakti-Mat. Ich habe mich für die normale Matte entschieden. Heute kam sie per Post an. Neugierig habe ich sie ausgepackt. Bereits beim Herausziehen aus der Versandverpackung habe ich in die Spikes gegriffen und das tat schon etwas weh. Mit großem Respekt habe ich mich dann mit dem Rücken auf die Matte gelegt. Ganz am Anfang merkte man nicht viel, aber bereits wenige Sekunden später bohrten sich die Spikes in den Rücken und das Gefühl war schon etwas schmerzhaft. Ich blieb jedoch erstmal liegen. Tatsächlich wandelte sich dieses Schmerzgefühl nach und nach in ein starkes Wärmegefühl. Vor allem aber trat schon bereits nach wenigen Minuten eine sehr tief Entspannung ein. Das hätte ich wirklich nicht gedacht. Es scheint zu funktionieren!!! Ich habe nach knapp 10 Minuten meine erste Session beendet. Mein Rücken hat schlimm ausgesehen, aber ich war glücklich und entspannt. Ich glaube die Shakti Mat war ihr Geld wert und ich werde hier von weiteren Sessions berichten.

Mittwoch, 16. Dezember 2009 - 23:39 Uhr
Yoga in stressigen Zeiten

Alles wächst einem über den Kopf. Beruflicher Streß, private Belastungen. Man will nur noch Ruhe. Gerade zum Jahresende wird es vielen Menschen so gehen, wie mir. Man könnte aufgrund der geringen Zeit, die einem noch so bleibt, auf die Idee kommen, auch am Yoga zu sparen. Dabei vergißt man allerdings, daß Yoga einem soviel gibt, z.B. die Fähigkeit sich besser konzentrieren zu können und gelassener zu sein. Man ist daher besser in der Lage den Streß auszuhalten, nicht so schnell krank zu werden und die Arbeit schneller und effektiver erledigen zu können. Auch wenn es schwer fällt: ich kann es nur empfehlen, Yoga gerade dann zu machen, wenn einem alles zuviel wird.

Donnerstag, 10. Dezember 2009 - 23:41 Uhr
Your yoga practice must be steady

Während ich eine lange Zeit, wie schon einmal erzählt, ein typischer Yoga-Klassen-Gänger war und auch nur dort Yoga praktiziert habe, bin ich jetzt in eine neue Phase eingetreten. Die Home-Practice. Ich mache jetzt (fast) jeden Morgen einen Sonnengruß A, einen Sonnengruß B, eines der Dreiecke, eine der Vorbeugen und Teile der Abschlußserie der 1. Ashtanga Serie. Am Anfang starte ich mit einer Runde Pranayama und am Ende versuche ich noch 5 Minuten zu meditieren. Ingesamt eine gute Sache, aber mir fällt es immer noch schwer mit Yoga morgens zu beginnen, insbesondere in der Dunkelheit des Winters.

Donnerstag, 3. Dezember 2009 - 09:52 Uhr
Yoga in der dunklen Jahreszeit

Zugegeben: es fällt bei dem grauen Wetter in Deutschland und bei den langen Nächten und kurzen Tagen nicht gerade leicht, morgens aufzustehen. Ich muß auch mit mir kämpfen, um die neuen 15-20 Minuten Yoga am Morgen unterzubringen. Aber ich denke es lohnt sich. Es ist die Gelegenheit am Morgen - bevor die täglichen To-Dos auf einen einströmen - sich nochmal zu fokussieren. Auf dem Weg zum Büro fühlt man sich dann aufgerichtet und klar. Bisher funktioniert das jedenfalls sehr gut.

Sonntag, 29. November 2009 - 00:11 Uhr
How Yoga Works - Das beste Yoga Buch

Meine tägliche Praxis funktioniert mittlerweile gut. Ich bin dabei Routine aufzubauen und es geht mir hervorragend dabei. Ich würde aber gerne heute über etwas anderes schreiben. Nämlich über das nach meiner Auffassung beste Yoga-Buch. Es heißt "How Yoga Works" und es ist eine wunderbare Mischung aus Roman und aus der Vermittlung der Weisheiten des Yoga-Sutra, der ultimativen Quelle über das Yoga, in allen seinen Facetten. Das Buch beginnt mit der Geschichte eines jungen Mädchen um 1100 A.D., das - zusammen mit seinem Hund - durch Indien reist. Sie führt das Buch der Yoga-Sutren mit sich und wird dann an einer Grenzstation angehalten. Dort nimmt die Geschichte ihren Lauf. Die beiden Autoren Geshe Michael Roach und Christie McNally entwickeln einen schönen Plot mit vielen Erkenntnissen über Yoga und wie man sich und andere körperlich und seelisch heilt. Ich werde auf einige Passagen und Erkenntnisse des Buches sicher das eine oder andere Mal in meinem Blog zurückkommen. Heute wollte ich das Buch zunächst einmal nur vorstellen und wärmstens empfehlen. Es ist - soviel ich weiß -bisher nur in englischer Sprache verfügbar.

Montag, 23. November 2009 - 13:23 Uhr
Erster Morgen der täglichen Praxis

Ein typischer Novembermorgen, draußen regnet es in Strömen, es ist grau und kalt. Was will man am liebsten: einfach im Bett bleiben. Ich habe mich kurz nach dem Klingeln des Weckers dagegen entschieden: schließlich hatte ich mir vorgenommen, jetzt jeden Morgen Yoga zu machen. Ich habe es also getan und fühlte mich danach noch nicht völlig wach, aber immerhin wacher als sonst. Jetzt heißt es jeden Tag die 20 Minuten auch dann zu machen, wenn man keine Lust hat... damit es zur Routine wird...

Sonntag, 22. November 2009 - 17:02 Uhr
Tägliche Praxis

Meine bisherige Yoga-Praxis fand fast ausschließlich im Yoga-Studio statt. Bisher habe ich es nur sehr selten geschafft, auch mal zu Hause Yoga zu machen. Ich war 2-4 manchmal auch 5 mal in der Woche im Yoga-Studio. Es gab aber auch Wochen, wo ich gar nicht da war. Die tägliche Praxis ist jedoch eines der wichtigsten Regeln, die man bei Yoga einhalten sollte. Ein Ruhetag ist okay, aber eigentlich sollte man schon (fast) jeden Tag Yoga machen. Jeden Tag ins Yoga-Studio zu gehen, schafft man neben seinem Beruf allerdings kaum. Daher sollte man es wenigstens probieren, jeden Tag etwas Yoga zu machen. Klar kann man (zumindest Berufstätige) nicht die komplette erste Ashtanga-Yoga-Serie oder andere 1-2 stündige Sequenzen machen. Aber man kann sich durchaus sein eigenes Programm zusammenstellen. Ich war daher gestern in meinem Yoga-Studio und habe einen Home-Practice Workshop gemacht. Dort wurden kürzere Übungsabfolgen entwickelt. Jetzt werde ich versuchen, eine 15-20 minütige Fassung des Ashtanga Yoga jeden Morgen nach dem Aufstehen zu machen. Drückt mir die Daumen, daß ich dieses "Ritual" am Morgen durchhalte. Es sollte mir gut tun...

Dienstag, 17. November 2009 - 18:07 Uhr
17.11.2009 - die neue Ausgabe des Yoga Journal

Habe am Wochenende die neue deutsche Ausgabe des Yoga-Journal gelesen und mir gedacht, daß ich in diesem Blog mal die Sachen erwähne, die mich besonders interessiert haben. Neben konkreten Yoga-Übungen gibt es in dieser Zeitung wie immer Artikel rund um Yoga, zum Yoga-Weg, der Philosophie, Ernährung und Berichte über Veranstaltungen.

Schön fand ich diesmal vor allem das Interview mit der Band "Element of Crime", in dem versucht wird, Parallelen der Musik zu Yoga zu ziehen. Der Künstler wehrt sich allerdings häufig gegen zu große Ähnlichkeiten zum Yoga... Auch die einzelnen Stimmen zum Titelthema Forever Young sind interessant, insbesondere die Statements von Patricia Waldern. Aus der Einsicht, daß sich jederzeit alles ändern kann, zieht sie den Schluß, genau jetzt im jetzigen Moment glücklich zu sein. Dabei hilft Yoga, auch in schweren Zeiten. Das kann ich aus meiner Praxis bestätigen. Yogaübungen sorgen dafür, daß die Wellen des Alltages und des Lebens einen nicht völlig mitreißen. Man schafft sich durch Yoga einen Ruhe und Entspannungspol. Gumrmukh Kaur Kahalsa aus Los Angeles betont die Bedeutsamkeit der Dankbarkeit und Vergebung als wichtige Einstellung neben der eigentlichen Yoga-Praxis. Letztlich führen diese Einstellungen zur Ruhe im Geist, die viele durch Meditation und Yoga anstreben. Interessant war auch der Kommentar von David Life: er stellt sich den Geist, den Verstand, als innere Versammlung/innere Konferenz mit vielen Teilnehmern vor: bei ihm sind es die "Ich's" aus den verschiedenen Lebensabschnitten. Das häufige Gedankenwirrwarr sieht er als Auseinandersetzung dieser verschiedenen Teile des Ichs. Manchmal sind diese inneren Gespräche hilfreich, manchmal aber auch schädlich. Früher sagte David Life, sei er selbst diese Versammlung gewesen. Durch Yoga habe er gelernt, diese Versammlung nur noch zu beobachten. Damit spricht er ein Mittel an, das in der Psychologie und im Bereich des NLP als Dissoziation bezeichnet wird, d.h. einfach gesagt: Abstand nehmen von seinem eigenen Gedankenstrom. Erwähnenswert als Yoga-Events sind die Yoga-Stunden des bekannten Yoga-Meisters Vijay Vyas im SPA Bereich des Berliner Adlon (auch für Nicht-Hotel-Gäste: www.adlon-day-spa.de) und die Veranstlatungen des Nightflight des Yoga Studios Vishnus Couch, bei der Yoga 100 Minuten lang bei Electro-beats und Ambient-Klängen durchgeführt wird. Mal was anderes. Vielleicht gehe ich da mal hin. Bis zum nächsten Mal.

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